Künstler (alphabetisch)
Federico Abraham
Kontrabass

Federico Abraham ist in Mendoza, Argentinien geboren und lebt heute in Basel.
Nach Abschluss seines Kontrabassstudiums in seiner Heimatstadt, studierte er Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis sowie Jazz an der Jazzschule Basel und Musikpädagogik an der Zürcher Hochschule der Künste.
Er arbeitet als freischaffender Musiker im Bereich Alte Musik, Klassik, Jazz und Tango. Er hat mit Orchestern und Ensembles wie La Cetra Barockorchester, Zürcher Kammerorchester, Il Profondo Ensemble, Chiave d’Arco, La Centifolia, Musique des Lumiéres, Cardinal Complex, Orchestra of Europe, Kammerorchester Basel, Capella Gabetta, Capriccio Barockorchester, Ensemble Artaserse, u.a. aufgetreten.
Als non-klassischer Kontrabassist spielte er Jazzkonzerte in der Schweiz und auch zahlreiche Tango Konzerte mit martes_tango und Orquesta Silencio in viele europäische Länder, sowie Argentinien und Lebanon. Seit 2018 führt er sein eigenes Jazzprojekt, das Federico Abraham Quartett.
Federico Abraham unterrichtet Kontra- und E-Bass an den Musikschulen Windisch und Prova (Winterthur), sowie auch Privat in Basel.
Federico Bosco
Klavier

Federico Bosco hat sich stets der Kammermusik, seiner bevorzugten Disziplin, verschrieben. Erster Preis beim Salieri-Zinetti Kammermusikwettbewerb in Verona, beim Sandro Fuga Wettbewerb in Turin und beim Orpheus Wettbewerb in Bern, ist er als musikalischer Partner und Begleiter sehr gefragt. Er wird regelmäßig zu Festivals, Meisterkursen und Wettbewerben eingeladen, und hat bei Meisterkursen von Musikern wie Leonidas Kavakos, Steven Isserlis, Philippe Griffin, Jean-Jacques Kantorow mitgewirkt.
Er gastierte auf renommierten Bühnen wie dem Lucerne Festival, dem Gstaad Menuhin Festival, dem Salzburger Kammermusikfestiva, dem Granada Festival, dem Schweizer Kammermusikfestival in Adelbode, dem Malta International Arts Festival und anderen.
Mit der Cellistin Beatriz Blanco haben sie zwei Albums veröffentlicht. Als Solist trat er mit dem Schweizer Jugendsinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchester des Konservatoriums von Turin und der Philharmonie des Theaters für Niedersachsen auf.
Er wirkte als Dirigent und Assistent am Theater für Niedersachsen Hannover sowie am Theater St. Gallen und für das Kammerorchester Basel.
Er studierte in seinem Heimat bei Claudio Voghera, Andrea Lucchesini und Filippo Gamba und dann an der Hochschule für Musik Basel bei Adrian Oetiker. Wichtige Impulse bekam er u.a. von Homero Francesch, Aldo Ciccolini, Alicia de Larrocha, Edson Elias.
Juan María Bracera
Violine

Der argentinisch-brasilianische Geiger Juan María Braceras ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker und vielseitiger Künstler, dessen Karriere ein breites Spektrum musikalischer Genres und Ausdrucksformen umfasst. Nach seinem Studium an der Haute École de Musique de Genève bei Margarita Piguet-Karafilova und Gábor Takács sowie an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Adelina Oprean und Amandine Beyer schloss er mit dem Solistendiplom ab. Er trat bei Festivals und in Ensembles wie dem Kammerorchester Basel, der Geneva Camerata, der Basel Sinfonietta, Anima Eterna und dem Gstaad Festival Orchestra auf und musizierte mit Künstler:innen wie Dana Ciocarlie, Christoph Coin, Pablo Márquez und dem Quatuor Mosaïques. Neben seiner intensiven Konzerttätigkeit engagiert er sich in genreübergreifenden Projekten – von brasilianischer Popularmusik und Tango bis hin zu zeitgenössischem Tanz.
Martin Egidi
Violoncello

Der Schweizer Cellist Martin Egidi ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker und vielseitiger Künstler, dessen Repertoire von der Alten bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Er studierte bei Patrick Demenga in Lausanne, bei Danjulo Ishizaka in Basel sowie Barockcello bei Christophe Coin an der Schola Cantorum Basiliensis. Er konzertierte mit Ensembles wie Il Pomo d’Oro, Arcangelo, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und dem Kammerorchester Basel. 2025 gewann er mit seinem Ensemble Ossian’s Dream den Ersten Preis beim International Van Wassenaer Competition am Festival Oude Muziek Utrecht. Martin Egidi trat bei Festivals wie Davos, Lavaux Classic, Musikdorf Ernen, Heidelberger Frühling, Into the Open und IMS Prussia Cove auf und ist als Kammermusiker in Formationen wie dem Duo naïa mit Augustin Lipp, dem Opalio Piano Quintet und dem Trio Zeitgeist aktiv, mit dem er mehrere Preise gewann.
Ilinca Forna
Viola

Die in Cluj-Napoca (Rumänien) geborene Geigerin und Bratschistin Ilinca Forna ist als vielseitige Musikerin in der Schweiz tätig. Mit gleicher Leidenschaft widmet sie sich Kammermusik, historisch informierter Aufführungspraxis, Orchesterprojekten, Improvisation, Volksmusik sowie gelegentlich eigenen Kompositionen. Ihre musikalische Ausbildung begann sie in ihrer Heimatstadt bei Răsvan Dumitru (Violine) und setzte diese bei Aida-Carmen Soanea (Viola) in Klagenfurt fort. Prägende Impulse
erhielt sie zudem in Meisterkursen u. a. bei Remus Azoiței, David Grimal und Mihaela Martin. Seit 2022 studiert sie an der Hochschule für Musik Basel in der Klasse von Silvia Simionescu und vertieft ihre kammermusikalische Arbeit unter der Leitung von Anna Gebert und weiteren Dozierenden.
Als leidenschaftliche Kammermusikerin trat Ilinca bereits bei Festivals wie SoNoRo(Rumänien), dem Encuentro de Santander (Spanien), Enescu Festival (Rumanien) und den Riehener Serenaden (Schweiz) auf. Orchestererfahrung sammelte sie u. a. als Akademistin des Kammerorchesters Basel (2024–2025), als Mitglied im Nova-Programm des Balthasar-Neumann-Ensembles unter der künstlerischen Betreuung von Pablo De Pedro sowie mit dem Gstaad Festival Orchestra, Rumänischen Jugendorchester und dem Rumänischen Radio-Orchester.
Neben dem Musizieren integriert Ilinca auch ihre bildende Kunst in Projekte und sucht nach neuen Ausdrucksformen, um Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Sie möchte mit ihren Auftritten die Welt ein wenig heller machen und Menschen dabei helfen, die schwierigen Zeiten unserer Gegenwart besser zu bewältigen. Sie spielt eine Viola von Francisc Gyorke sowie einen D. S. Finkel-Bogen, der ihr von Christoph Schiller großzügig zur Verfügung gestellt wurde.
Ekachai Maskulrat
Violoncello

Der thailändische Cellist Ekachai Maskulrat begann im Alter von fünfzehn Jahren mit dem Cellospiel und studierte später in Singapur, den USA und der Schweiz. Zu seinen Lehrern zählen Apichai Liamthong, Gudula Urban, Martin Grund, Li-wei Qin, Amit Peled, Thomas Demenga, Christophe Coin und Petr Skalka. Als vielseitiger Musiker bewegt er sich mit gleicher Leidenschaft zwischen Kammermusik, Solospiel, Alter und zeitgenössischer Musik sowie Rock. Er ist Mitglied mehrerer Ensembles, darunter Ensemble Sonorità, Girandola Consort, Ensemble Quadrel, Van der Waals und Cell of Hell. Seit 2012 tritt er regelmäßig mit der Camerata Zürich, dem Gstaad Festival Orchestra und dem Basler Festival Orchester auf und war als Solocellist u. a. im Kammerorchester Basel, der Geneva Camerata, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester I Tempi und Le Cercle de l’Harmonie tätig.
Camila Meneses
Soprano

Die bolivianische SopranistinCamila Meneses de Pamorskisschloss 2023 ihrenMaster in Musikpädagogik und 2021 ihren Master in Musikperformance an der Hochschule Luzern Musik ab, nachdem sie bereits 2019 ihren Bachelor in Gesang an der Hochschule für Musik Basel erlangt hatte.
Ihre künstlerische Laufbahn führte sie auf zahlreiche Bühnen im In und Ausland. Zu den jüngsten Auftritten zählen Gala-Konzerte als Gastsolistin beim Projekt “Voices for Bolivia” in Madrid (2025) und mit der Philharmonie von Cochabamba (2025), sowie die Organisation der Konzertreihe “Melodischer Besuch” in Bolivien. In den Jahren 2023 und 2024 war sie Sopran- Solistin in der Weihnachtskonzertreihe mit den Turmbläsern Aarau.
AmLuzerner Theaterverkörperte sie 2022/2023 die Rolle derJudith 2in Bartóks“Herzog Blaubarts Burg” und debütierte 2020/2021 als Berta in Rossinis “Der Barbier von Sevilla”. Weitere Engagements führten sie unter anderem zu Festivals wie dem Vivace Musikfestival (Bolivien) und dem Crescendo Festival (Ungarn).
Als Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe wurde sie zuletzt Semifinalistin beim Maria-Callas- Wettbewerb (São Paulo, 2026) und errang den 3. Platz beim Lateinamerikanischen Wettbewerb Juan Carlos Gebelin (Montevideo, 2025). Frühere Auszeichnungen umfassen den 2. Platz beim Rahn Kulturfonds Wettbewerb (Zürich, 2021) sowie den 2. Platz beim Marianne und Kurt Dienemann Liedwettbewerb (Luzern, 2020).
Stéphanie Meyer
Violoncello

Stéphanie Meyer, geboren in Montréal, erhält ihre musikalische Ausbildung zunächst am Konservatorium ihrer Heimatstadt in der Klasse von Dorothy Bégin, später an der McGill Universität bei Antonio Lysy. An der Musik-Akademie Basel setzt sie ihre Studien bei Thomas Demenga fort. Nach ihrem Solisten-Diplom wendet sie sich unter Anleitung von Christoph Coin an der Schola Cantorum Basel dem Spiel des Barockcellos zu. Als Gast bei großen Festivals wie Schleswig-Holstein, Luzern, Davos und Prussia Cove ist sie dankbar für prägende Begegnungen mit Musikern wie Steven Isserlis, Ferenc Rados, Ralph Kirshbaum, Janos Starker, Philippe Muller, Erich Höbarth, Sergio Azzolini und György Kurtag. Während einiger Jahre ist sie Solocellistin der „Camerata Bern“ und der „Kammerakademie Potsdam“ und wirkt bei Projekten der „Cappella Andrea Barca“ unter András Schiff mit. Sie war lange Zeit Mitglied des Basler Streichquartetts und ist jetzt Miglied des Phoenix Ensembles Basel
Matthias Müller
Violine

Matthias Müller, 1978 in Winterthur geboren, hat seine Ausbildung zunächst an der Musikhochschule Zürich-Winterthur bei Rudolph Koelman, dann an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau bei Nicolas Chumachenco und bei Christoph Poppen an der Musikhochschule München absolviert. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er ausserdem im Kammermusikfach des Carmina Quartetts. Seit 2006 ist er Mitglied und stellvertretender Stimmführer des Kammerorchester Basel. In den letzten Jahren hat die historische Aufführungspraxis für Matthias Müller immer mehr an Bedeutung gewonnen. So ist er auch Stimmführer der Cappella Gabetta, spielt regelmässig mit dem Ensemble Café Zimmermann, dem Balthasar Neumann Ensemble und dem Orchestre de Limoges unter der Leitung von Christophe Coin. Als Kammermusiker musiziert er in verschiedenen Ensembles und gründete mit Georg Dettweiler, ebenfalls Mitglied des Kammerorchester Basel, das Klaviertrio Cerasus, welches sich dem klassischen und romantischen Genre dieser Gattung widmet. Daneben ist er seit 2013 Mitglied der Camerata Zürich und erhält regelmässige Einladungen als Gastkonzertmeister bei den Göteborg Symphonikern, der Basler Sinfonietta sowie bei der Geneva Camerata. Matthias Müller unterrichtet seit 2017 als Assistent von Professor Igor Karsko an der Musikhochschule Luzern und lebt mit seinen beiden Töchtern in Basel.
Kazumi Suzuki Krapf
Violine und Viola

Kazumi Suzuki Krapf wurde in Tokio geboren und absolvierte ihr Studium an der Toho Gakuen School of Music. Im Anschluss daran zog sie nach Deutschland, absolvierte das Künstlerdiplom, das Konzertexamen und – als Gründungsmitglied zusammen mit dem Trio Rinascimento (2004-2008) – das Zusatzstudium der Kammermusik beim Alban Berg-Quartett an der Kölner Musikhochschule und Kammermusikkurse an der Queen Elisabeth Music Chapel beim Artemis-Quartett in Brüssel.
Sie wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter der 2. Preis sowie den Paolo Borciani-Preis beim 23. internationalen Michelangelo Abbado-Violinwettbewerb in Mailand, den 3. Preis beim 12. internationalen Alberto Curci-Violinwettbewerb in Neapel. Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern auf, darunter dem Sinfonieorchester Nagoya und der Klassischen Philharmonie Bonn.
Derzeit lebt sie mit ihrer Familie in Basel, spielt regelmäßig mit dem Kammerorchester Basel und dem Sinfonieorchester Basel, sowie in verschiedenen Ensembles als Kammermusikerin auf.
